
Im Maisfeld: Verschiedene Verfahren zur Erfassung von "Nicht-Zielorganismen"
Sicherheitsforschung Bt-Mais: Unerwünschte Nebenwirkungen?
Wie verhalten sich gentechnisch veränderte Pflanzen in der Umwelt? Können sie – möglicherweise auf lange Sicht – „ökologischen Schaden“ anrichten? Seit vielen Jahren fördert die Bundesregierung eine unabhängige „biologische Sicherheitsforschung“, die sich mit dieser Frage beschäftigt. Allein zu gentechnisch verändertem Mais wurden seit 1997 etwa 45 Projekte gefördert. Dabei geht es um mögliche schädliche Auswirkungen auf andere Tiere – etwa auf Schmetterlinge, Bienen, Käfer, Spinnen, Weichwanzen oder Florfliegen. Die Wissenschaftler interessieren sich auch dafür, wie gentechnisch veränderte Maispflanzen im Boden abgebaut werden und ob sie dort nützlichen Bodenlebewesen schaden.
Die biologische Sicherheitsforschung ist auch 2011 wieder ein Schwerpunkt im Schaugarten Üplingen.
Auf einem Feld mit gentechnisch verändertem Mais werden die Methoden demonstriert, mit denen das Vorkommen von Nicht-Zielorganismen erfasst wird. Bestimmt werden jeweils die Anzahl der Organismen und die Zusammensetzung der Arten. Ein Versuchsfeld ist in der Regel in mehrere Parzellen aufgeteilt, beim letzten bis 2010 in Braunschweig durchgeführten Forschungsprojekt waren es 40 Parzellen.
Verglichen werden jeweils Parzellen mit gentechnisch verändertem Mais, mit dem gleichen Mais ohne die neu eingeführten Gene sowie mit weiteren konventionellen Maissorten. Die Versuche laufen in der Regel über drei Jahre.
Verfahren zur Erfassung von Nicht-Zielorganismen



Stand: 2011
Das interaktive Maisfeld
Gentechnisch veränderter Bt-Mais: Eine Gefahr für Bienen, Schmetterlinge, Regenwürmer, Gewässertiere…? Finden Sie es heraus.
Videos: Bt-Mais und Nicht-Zielorganismen
Forschungsprojekt: Mögliche Auswirkungen von Bt-Mais auf Schmetterlinge
Forschung: Mögliche Auswirkungen von Bt-Mais auf Honigbienen
Bt-Mais mit Resistenz gegen Maiswurzelbohrer. Ein Gespräch mit Dr. Stefan Rauschen, dem Koordinator des Forschungsverbundes
Wenn gentechnisch veränderter Bt-Mais angebaut wird, gelangt das in der Pflanze gebildete Bt-Protein auch in den Boden. Kann es sich dort mit der Zeit anreichern? Fragen an Prof. Dr. Christoph Tebbe vom Institut für Biodiversität am Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) in Braunschweig
![]() |
Sicherheitsforschung? biosicherheit! Alle Informationen zu den Forschungsprojekten und ihren Ergebnissen gibt es auf der Internetplattform biosicherheit.de. |
info[at]schaugarten-ueplingen.de · Tel.: 039404 66-372 · Fax: 039404 66-371



Besuchen Sie uns auf Facebook